A little something about Kombucha

Kombucha ist ein probiotisches Getränk mit lebenden Hefe- und Bakterienkulturen, ähnlich wie Yoghurt oder Kefir. Gemacht wird Kombucha aus verschiedenen Teesorten der Teepflanze (Camellia sinensis). In der Herstellung verwendet man entweder Grüntee, Schwarztee oder eine Kombination aus beiden Sorten.

Ein mit Zucker versetzter Tee bildet die Nährflüssigkeit, mit der die Hefe- und Bakterienkultur diverse Inhaltsstoffe herstellt.

 

Im Detail:

Hefe bricht den Zucker (Saccharose) in Glucose und Fructose auf.

Mit Hilfe von Sauerstoff stellt die Hefe an der Oberfläche der Flüssigkeit Kohlenstoffdioxid und Wasser her.

Die Glucose wird von den Bakterien benutzt um einen feinen Film aus Cellulose an der Oberfläche zu bilden. Dadurch verringert sich über Zeit die Sauerstoffzufuhr und die Hefe wechselt von der Respiration (mit Sauerstoff) zur Fermentation (ohne Sauerstoff).

 

Das Grundrezept schlüsselt sich etwa so auf:

1 Liter Wasser
5 Gramm Tee
70 Gramm Zucker
1 dl Kombucha (Starter-Kultur)
1 SCOBY ca. 40 Gramm

Das Wasser aufkochen und den Tee hinzugeben. Etwa 15 Minuten ziehen lassen. Danach den Tee abkühlen lassen.
Alternativ kann man auch die eine Hälfte des Wassers aufkochen und nach dem Ziehen lassen mit kaltem Wasser auffüllen.

Zucker hinzufügen und auflösen.

Den gesüssten Tee in ein gläsernes Gefäss umfüllen.

Kombucha-Starterkultur hinzufügen.

Scoby hinzufügen.

Mit einem Stoff bedecken, und fertig!

 

Inhaltsstoffe und Wirkung

Bei der Vergärung bauen die Hefen den Zucker zu Kohlenstoffdioxid und Ethanol (etwa 0,5–2 %) ab und bilden zum Teil Glucuronsäure und Gluconsäure. Bei der Fermentation entstehen verschiedene Stoffwechselprodukte, die sich angeblich positiv auf das Wohlbefinden auswirken sollen, darunter Essigsäure, Milchsäure,[4] andere organische Säuren und verschiedene Enzyme, die die Organismen an die Nährlösung abgeben. Kombucha enthält u. a. verschiedene Spurenelemente wie Zink und Mangan. Zu den nachgewiesenen Inhaltsstoffen gehören Vitamin B1, B6, B12 und C.[5][6] Der Stickstoff, der für die Synthese von Proteinen benötigt wird, wird durch das Bakterium Acetobacter nitrogenifigens[7] aus der Luft durch Stickstofffixierung gewonnen. Der bei der Herstellung verwendete Tee steuert lediglich Mikronährstoffe bei. Die entstehenden Säuren senken den pH-Wert des Getränks. Bis zum achten Tag nach dem Ansatz der Kultur ist Kombucha ein Gärgetränk mit leicht süßlichem Geschmack (abhängig von der Raumtemperatur), nach etwa 20 bis 30 Tagen handelt es sich um Essig. Bei industriell hergestelltem Kombucha wird die Gärung nach wenigen Tagen unterbrochen, Sirup zugefügt und das Getränk wird sterilisiert. Dabei werden alle noch existenten Hefezellen abgetötet. Industriell hergestellter Kombucha hat wenig mit dem ursprünglichen Kombucha zu tun.

Die dem Getränk zugeschriebene günstige Wirkung auf die Gesundheit des Menschen wird angeblich seit Jahrhunderten genutzt. Es finden sich seit dem frühen 20. Jahrhundert Quellen über seine öffentliche Beachtung in Europa.

Dem Kombuchagetränk werden eine ganze Reihe von Wirkungen nachgesagt, von denen die meisten bis heute nicht wissenschaftlich belegt sind. So soll es nach Ansicht von Alternativmedizinern insbesondere durch die Glucuronsäure bei der Entschlackung des Körpers helfen und das Immunsystem stärken.

 

 

 

http://www.kombucha.ch/kombucha/9-inhaltsstoffe-teil-1

 

Mögliche Inhaltsstoffe und ihre Wirkung im menschlichen Organismus

Organische Säuren

Glucuronsäure / Gluconsäure
Die Glucuronsäure / Gluconsäure hilft mit den Organismus von Stoffwechselabfällen und giftigen Fremdstoffen zu entgiften.

Es findet ein chemischer Umbau statt. Ein Grossteil der Arzneistoffe wird in den Hepatozyten (Leberzellen) durch bestimmte Enzyme, den Glucurontransferasen, an die Glucuronsäure gebunden. Durch diese eingegangene Bindung entstehen Produkte mit erhöhter Wasserlöslichkeit, wodurch der Übergang in die Gallenflüssigkeit begünstigt wird. Je nach Grösse der Bindungsprodukte, sie dürfen nicht zu gross sein, gelangt ein Teil aber auch wieder in die Blutbahn zurück. Sie werden dann in der Niere glomerulär filtriert und ohne Rückresorption direkt mit dem Urin ausgeschieden. Eine Rückresorption erfolgt nicht wegen der durch die Glucuronsäure erlangten hohen Wasserlöslichkeit.

(Quelle: medizinfo.de/)

Der Teepilz arbeitet bei einer Temperatur von 20°C – 26°C am besten. Dabei ist zu beachten dass Temperaturen über >28° den Pilz langsam zerstören auch das Sonnenlicht ( aber auch künstliche Beleuchtung verringern das Wachstum/ den Prozess und zerstören schlussendlich die Kultur) hat einen äusserst negativen Einfluss auf die Kultur! Eine Rauchfrei Umgebung fördert das Gelingen der eigene Kombucha Herstellung. ( Tabakqualm mag der Kombuchapilz überhaupt nicht).

Ein Glas oder Steingefäss, mit einem Tuch abgedeckt und ein starkes Gummiband darum, in Dunkelheit bei 22°C, das liebt der Teepilz“

Zucker C12H22O11

Die Nahrungsgrundlage für die im Kombuchapilzenthaltenen Hefen, ist der Zucker. Zucker in der Form von Mehrfachzucker, wie Raffinierter Zucker und Rohzucker, oder Einfachzucker wie Fructose, Maltose, Glukose und Stärke. Der mitunter benötigte Stickstoff wird aus der Luft umd vom Tee gewonnen.

Der Teepilz besitzt eine hohe Vitalität und eine grosse Regenerationsfähigkeit. Besässe er nicht diese hohe biologische hohe Lebenskraft, so hätte er die lange Zeitspanne von seiner angeblichen Entdeckung im chinesischen Kaiserreich vor mehr als 2000 Jahren bis heute nicht überdauert. Wer seine Pilzkultur nach erprobten Regeln mit der nötigen Sorgfalt und Vorsicht behandelt, wird nicht mit unliebsamen Wachstums/Produktionsstörungen zu rechnen haben. Der Pilz lässt sich entgegen anders lautenden Berichten auch gut vermehren und teilen. Da er freudig wächst und sich willig teilt, können von einem Pilz bald alle Freunde und Bekannte profitieren.

Heute wird meist aus Unwissenheit oder aus Profit denken gelegentlich davor gewarnt, das Kombucha Getränk selbst herzustellen. Diese Warnung ist allenfalls insofern berechtigt, als das Wissen um das genaue wie, womit, warum usw. vielfach verloren gegangen ist. Wenn man jedoch sauber arbeitet und sich an erprobte Anweisungen hält, dann bestehen keinerlei Bedenken, das Kombucha Getränk zu Hause herzustellen. Wer sich an die altbewährten Regeln hält, wird ein einwandfreies, schmackhaftes, bekömmliches und wirksames Kombucha Getränk herstellen. Der Pilz wird sich vermehren und seinen Besitzer ein Leben lang begleiten und Gutes bewirken. Die Zubereitung ist unproblematisch, wenn man es richtig macht. Man bereitet das Kombucha Getränk seit Alters her in den Haushaltungen und gibt den Teepilz von Familie zu Familie weiter.

 

Essigsäure
Essigsäure hat eine vitalisierende Wirkung, der Stoffwechsel wird angeregt und die Verdauung gefördert

 

Rechts drehende Milchsäure
Die Rechtsdrehende Milchsäure regeneriert und stabilisiert die Darmflora, fördert dabei auch das Wachstum der Nutzbakterien im Darm. Unterstützt also aktiv unsere Darmflora. Zudem wird die Darmflora regeneriert (Zur Erinnerung, Antibiotika vor allem jene mit einem breiten Wirkungsspektrum zerstören einen grösseren Teil unserer Darmflora. Die rechts drehende Milchsäure ist also eine für die Rekonvaleszenz wichtige Substanz)
Rechts-Drehende Milchsäure ist aber auch als Aktivator für den Muskel-Stoffwechsel verantwortlich und liefert Energie an Gehirn und Zellen. Zu guter Letzt wirkt Rechts-Drehende Milchsäure auch als Schutzmechanismus gegen schädliche Bakterien und Viren.

 

Usninsäure
Die Usninsäure wirkt antibakteriell gemäss diversen quellen soll sich ab dem ab dem zehnten Tag bilden. Ich bitte jedoch diese Information unter Vorbehalt anzuschauen. Es kann sein dass sich eine Substanz bildet die wie bei der Flechte vorkommt und eine leichte antibakterielle Wirkung aufweist.

 

Enzyme
Enzyme wirken regulierend und ermöglichen den Stoffwechsel.

 

Polysacharide
Polysacharide wirkend stärkend für die Immunabwehr und stärken zudem das Bindegewebe

 

Vitale Hefen
Sogenannte vitale Hefen sind für die Produktion wichtiger Vitamine, Aminosäuren und Enzyme verantwortlich. Sie unterstützen ebenfalls das Immunsystem

 

Vitamine
Vitamin B1, B2, B3, B6, B12.
Diese Vitamine sind Balsam und Training für unser Nervensystem. Sie stärken und fordern unser Nervensystem. Zudem sind die B Vitamine wichtig für den Sauerstoff Transport sowie den Energie-, Eiweissstoffwechsel und fördern die Energiegewinnung. Auch bei der Blutbildung und Immunabwehr sind Vitamine des B-komplexes beteiligt sowie bei der Verarbeitung von Eiweiss und ungesättigten Fettsäuren

 

Vitamin C
Wirkt unter anderem als Antioxidans für freie Radikale. D.h. Schädliche Radikale wie z.b beim Raucher entstehen oder durch längeres Sonnen baden (Verbrannte haut u. A) hilft Vitamin C-mit die dadurch entstandenen freie Radikale zu binden. Vitamin C wird täglich benötigt

 

Vitamin D, E, K
Für die Haut, Knorpel, Knochenbildung und Blutgerinnung
vitalisierend auf den Organismus

 

Biotin
Biotin, fördert das Zellwachstum und stärkt Haut und Haar

 

Folsäure
Hat eine massgebliche Rolle bei sämtlichen Wachstums und Entwicklungsprozesse
Unerlässlich für die Zellteilung und Neubildung. Beteiligt an der Bildung der roten Blutkörperchen

Mineralien

Eisen
Eisen ist ein wichtiger Baustein für die Bildung roter Blutkörperchen und ist wichtig für den Sauerstofftransport im Blut. Ein Eisenmangel wirkt sich genauso negativ für den Organismus aus, wie zu viel Eisen. Einmal mehr ist es die Dosis die über gut oder schlecht entscheidet

Kalium
Kalium wirkt regulierend auf den Wasserhaushalt und wirkt sich dabei positiv auf die Nierenfunktion aus. Zudem wirkt Kalium bei Ausscheidungen für den Körper unterstützend.

 

Kalzium
Kalzium einer der wichtigsten Bestandteile unserer Knochen und Zähne. Ein Kalziummangel bedeutet, dass das Kalzium aus den Knochen abgebaut wird. Die Knochen werden dabei porös und spröde. Im Alter wird das Kalzium aus der Nahrung schlechter aufgenommen, was dann die sogenannte Osteoporose zur Folge hat. Eine erhöhte Kalzium zufuhr im Alter verlangsamt diesen Prozess.

Kupfer
Kupfer ein Halbedelmetall, das in oxidierter Form als Grünspan vorkommt und dann für den Organismus ein Gift darstellt.

Magnesium
Magnesium wirkt entspannend auf die Zelle und den Zellkern und ist entscheidend für das Zusammenspiel von Nerven und Muskeln. Ein Magnesium Mangel wird oft durch Muskelkrämpfe angezeigt. Wird exzessive Sport getrieben ist es wichtig nicht nur Magnesium sondern auch zusätzlich Calcium zuzuführen.

Mangan
Wichtig für die Produktion der Schilddrüsenhormone. Mangan aktiviert unter anderem auch Enzyme.

Natrium
Natrium reguliert die Gewebespannung und überwacht den säure Wert des Blutes.
Im Zusammenspiel mit Kalium wichtig für Muskelfunktion und Blutdruck.

Zink
Zink ist am Zellstoffwechsel, Hirnstoffwechsel und Nervensystem beteiligt. Zudem hilft Zink bei der Blutbildung, beim Wachstum und der Wundheilung (Zinksalbe) und trägt zur Immunabwehr bei.